Ökologischer Landbau
Der Anteil der Öko-Landwirte liegt mit etwas über 5 Prozent der Betriebe weit unter dem bayerischen Landesdurchschnitt von 11 Prozent. Dies mag durch den hohen Prozentsatz reiner Ackerbaubetriebe in den Landkreisen Deggendorf und Straubing-Bogen, sowie der Stadt Straubing begründet sein. Eine ökologische Kreislaufwirtschaft ist mit Tierhaltung deutlich leichter zu realisieren ist als mit reinem Ackerbau.
Die Öko-Betriebe im Zuständigkeitsbereich des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Deggendorf-Straubing befinden sich überwiegend im Bayerischen Wald. Sie bewirtschaften 4.709 Hektar, das sind 4,1 Prozent der gesamten Landwirtschaftsfläche der Landkreise Deggendorf, Straubing-Bogen und der Stadt Straubing. Landwirtschaftliche Unternehmer, die eine Umstellung auf ökologischen Landbau in Erwägung ziehen, können sich am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Deggendorf-Straubing beraten lassen.
Engpässen bei Grundfuttererzeugung für Tierhaltung
Dürre und Futtermangel: Ausnahmen in Bio-Betrieben
© Hans Plate, LfL
Das Staatsministerium hat die mangelhafte Versorgungslage aufgrund der Dürre als Katastrophenfall im Sinne des europäischen Öko-Rechts anerkannt. Das ist die Voraussetzung dafür, dass Ausnahmen für den Einsatz nichtökologischer Futtermittel in Biobetrieben gewährt werden dürfen. Die Ausnahmen werden nur für den Zukauf von Rau- und Feldfutter (etwa Heu oder Silage) gewährt, nicht aber für Kraftfuttermittel, die auch weiterhin ausschließlich aus ökologischer Produktion stammen müssen.
Umstellung auf Ökolandbau
BioRegio-Betriebe bieten Bauer-zu-Bauer-Gespräche an

Bei der Umstellung auf Ökolandbau treten meist viele Fragen auf. Umstellungsinteressierte können nun von den Erfahrungen vorbildlich geführter Biobetriebe profitieren. Aktuell angebotene Gesprächstermine im BioRegio-Betriebsnetz finden Sie unter:


