Kurs: So geht Kimchi und Notfallvorsorge
Von Omas Vorratshaltung ins Hier und Jetzt
Zoombild vorhanden
Bunt, gesund, schmackhaft und haltbar - fermentiertes Gemüse.
© AELF DS
Ein Nahrungsmitteldepot für den Ernstfall, Methoden, um Lebensmittel länger haltbar zu machen, und Fermentieren für Anfänger.
Das steht am 10. Februar, 19 bis 21 Uhr auf dem Programm eines Kurses in der Küche der Abteilung Hauswirtschaft am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in der Straubinger Kolbstraße 5a. Am Ende nehmen alle ein Glas Kimchi mit nach Hause und wissen um eine angesagte Form des Haltbarmachens.
Warenfülle macht Vorratshaltung scheinbar überflüssig
Für die Großelterngeneration war Vorratshaltung alltäglich. Nicht alles konnte 24/7 nach Lust und Laune eingekauft werden und viele kannten Hunger in Kriegswintern zumindest aus Erzählungen. In Zeiten des Wohlstands kann jedes Lebensmittel in Hülle und Fülle – wenn schon nicht vor der Haustür, so doch aus der ganzen Welt bezogen werden.
Fermentieren als Methode, um Lebensmittel länger haltbar zu machen
Dass es auch heute einmal eng werden kann, zeigte die Corona-Pandemie, zeigen Anschläge auf sensible Infrastruktur. Zeit und Gelegenheit, nachzudenken, was denn die heimische Vorratshaltung beinhalten sollte, falls der Strom länger ausfällt oder man durch Hochwasser oder Schneemassen von der Außenwelt abgeschnitten sein sollte. Gut, wenn dann Gläser mit Eingekochtem im Keller stehen, denn es gibt mehr Methoden als das Einfrieren, wenn man Lebensmittel länger lagern möchte. Nach der Theorie folgt im zweistündigen Kurs die Praxis des Fermentierens.

