Regionalentscheid im forstlichen Wettbewerb
55 angehende Landwirtinnen und Landwirte bestehen in Theorie und an Motorsäge

Die Prüfer begutachten die richtige SchnittführungZoombild vorhanden

© Josef Gürster, AELF DS

55 Auszubildende der Landwirtschaft – ein Fünftel davon Frauen – stellten sich der Herausforderung des Regionalentscheids des forstlichen Wettbewerbs im Februar 2025.

Sie stammten aus den Landkreisen Deggendorf, Straubing-Bogen, Dingolfing-Landau, Regen und Regensburg sowie der Stadt Straubing. Bei der im zweijährigen Turnus stattfindenden Pflichtveranstaltung in der landwirtschaftlichen Ausbildung bewiesen die jungen Frauen und Männer, die im ersten oder zweiten betrieblichen Ausbildungsjahr stehen, ihr theoretisches Wissen und ihr praktisches Können im Wald.

Die Sieger und Ehrengäste.  © Josef Gürster, AELF DSZoombild vorhanden

Die Sieger und Ehrengäste.
© Josef Gürster, AELF DS

Landesentscheid am 21. Mai
Den ersten Platz errang Magdalena Mühl aus Griesbach, Gemeinde Zwiesel, Landkreis Regen vom Ausbildungsbetrieb Bernhard Ruderer, Rinchnach (381 Punkte). Den zweiten Preis gewann Andreas Achatz aus Exenbach, Gemeinde Arnbruck vom Ausbildungsbetrieb Tobias Baumann, Bad Kötzting (380 Punkte). Platz drei belegte Johanna Vogl aus Kleinbruck, Gemeinde Konzell, vom Ausbildungsbetrieb Josef Vogl aus Kleinbruck, Gemeinde Konzell (370 Punkte). Maximal erreichbar waren 400 Punkte. Die ersten drei haben sich für den Landesentscheid am 24. Mai an der Waldbauernschule Goldberg qualifiziert.
Mängel an der Schutzausrüstung müssen erkannt werdenZoombild vorhanden

© Josef Gürster, AELF DS

Fokus auf unfallfreier Waldarbeit
Ziel des Wettbewerbs ist es, die forstwirtschaftliche Ausbildung zu vertiefen. Das Augenmerk liegt darauf, alle forstbetrieblichen Arbeiten im Privatwald sicher und unfallfrei zu erledigen. Im Wissenstest mussten Baumarten erkannt werden. Außerdem waren Kenntnisse über verschiedene Pflanzverfahren gefragt.
Prüfung in Theorie und Praxis
Eine Woche später ging es im Hof der Gastwirtschaft Hagn in Sallach (Stadt Geiselhöring) praktisch zur Sache. Jeder Prüfling trat in der eigenen Schutzkleidung, mit der eigenen Motorsäge an. Fallkerbschneiden mit Fällschnitt, Präzisionsschnitt, Fehlersuche an einer Motorsäge und an der Schutzbekleidung sowie Stockaudit gehörten zu den Anforderungen. 20 Forstbeamte und Landwirte bewerteten die an neun Stationen erbrachten Leistungen.
Die Verantwortlichen am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Deggendorf-Straubing (AELF), Josef Gürster, Bildungsberater und Hauptorganisator für den forstlichen Bereich, Simon Steffl lobten den geregelten Ablauf, die umsichtige und präzise Arbeit. Denn, so bemerkten die Grußwortredner, die größte Unfallgefahr im Wald brächten Hast und Unaufmerksamkeit.